Radfahren in Göttingen

Der FAZ-Autor Hans-Heinrich Pardey war in Göttingen unterwegs: auf dem Fahrrad. In seinem Artikel kommt die Stadt sehr gut weg. Die Beobachtungen sind im Wesentlichen zutreffend. Es ist in Göttingen alles gut erreichbar auf dem Rad. Nur der Rückweg in die Wohngebiete ist manchmal beschwerlich, besonders, wenn man wie ich den Klausberg hinauf muss. Des Öfteren erwog ich schon einen Umzug in eine Wohnung, die näher an der Innenstadt gelegen ist, blieb aber angesichts der guten Wohnlage und eines geräumigen Appartements auf dem Klausberg. Pardey lobt ausdrücklich das rücksichtsvolle Verhalten der Göttinger Radler. Das würde wohl nicht jeder unterschreiben. Als ich noch ein Auto fuhr, erlebte ich beim Rechtsabbiegen immer wieder rechts überholende Radfahrer, von denen einige, ohne unbescheiden erscheinen zu wollen, Leben und Gesundheit meiner Aufmerksamkeit verdanken. Auch die Schriftstellerin Ruth Klüger ist in dieser Frage möglicherweise anderer Meinung, wurde sie doch einst in der Jüdenstraße am Nudelhaus von einem Radfahrer fast tot gefahren. Näheres kann man in ihrem Roman “Weiter leben” nachlesen.

Quelle:

Glücklich in Göttingen, FAZ.NET vom 4. Januar 2010, Autor: Hans-Heinrich Pardey

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Eine Antwort auf Radfahren in Göttingen

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