Aufgelesen: 4. Juli 2009

Empfehlungen

Karl Malden 1912 – 2009

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(Quelle: Wikimedia, Urheber: Karl’s friend Barry Iddon, Variety Club of Great Britain, Lizenz: CC BY 3.0)

In den siebziger Jahren gab es eine Krimiserie im Fernsehen, von der ich keine Folge verpasste: Die Straßen von San Francisco. Die Hauptdarsteller: Karl Malden als Detective Lieutenant Mike Stone und Michael Dougles als Inspektor Steve Heller.

Karl Malden ist in der letzten Woche im Alter von 97 Jahren gestorben. Er kam aus Gary, Indiana wie ein anderer Verstorbener der letzten Woche: Miachel Jackson. Der Unterschied zwischen beiden könnte größer nicht sein.

Quelle:

WWW.KARLMALDEN.DE

GEMA? Gemma.

Viele Künstler und kleine Konzertveranstalter sind unzufrieden mit der GEMA, der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Die Kriterien, nach denen Geld an die Rechteinhaber ausgeschüttet wird, seien völlig intransparent.

Quelle:
80.000 Kreative proben den Aufstand, Spiegel Online vom 30. Juni 2009, Autor: Thomas Winkler
(via Don Dahlmann)

Eine Petition an den Petitionsausschuss des Bundestages fordert eine Überprüfung der Gema und eine Reform der Modalitäten der Berechnung von Tantiemen:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen….dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.

Die Zahl der Petenten liegt derzeit bei über 87.000. Die GEMA selbst kündigt Reformen an, was aber bei deren undurchschaubarem Regelwerk dauern kann.

Die Musikerin Barbara Clear hat wegen der undurchsichtigen Abrechnung gegen die GEMA geklagt und in der ersten Instanz verloren. Verstehe ich das Urteil richtig, hat die Künstlerin keinen Anspruch auf eine nachvollziehbare Abrechnung ihrer Konzerte. Dass drei fast identische Konzerte zu drei sehr unterschiedlichen GEMA-Ausschüttungen führen, muss die Sängerin nach diesem Urteil hinnehmen. Barbara Clear überlegt, in die nächste Instanz zu gehen, weiß aber nicht, ob sie dazu finanziell in der Lage ist. Deshalb bittet sie um Spenden für einen weiteren Prozess.

Quelle:

Barbara Clear gegen GEMA, Sonthofer Kultur-Werkstatt 2009
(via Martina Kausch)

Geschichte der Informatik

Der folgende Tipp ist für alle Leserinnen und Leser mit passablen Französchkentnissen. Mich hat man ja damals zum Lateinunterricht überredet. So lernte ich, Texte aus einer toten Sprache ins Deutsche zu übersetzen – möglicherweise die erste große Fehlentscheidung in meinem Leben.

Auf YouTube findet sich eine große Dokumentation über die Geschichte der Informatik, aufgeteilt in zehn Minuten lange Ausschnitte. Der folgende zehnte Teil behandelt ein folgenreiche Entscheidung für die Geschichte des PC:

L’histoire de l’informatique (Computer history) PART12

IBM hatte einen Computer für den persönlichen Gebrauch entwickelt und suchte ein Betriebssystem dafür. Man entsandte eine Vertreter zu Gary Kildall, den Entwickler des damals auf Kleincomputern verbreiteten Betriebssystems CP/M. Als der IBM-Mann bei Kildall eintraf, war dieser nicht zu sprechen, sondern beim Surfen auf dem Pazifik. Der Mann von IBM reiste unverrichteter Dinge wieder ab. IBM verhandelte daraufhin mit einem milchgesichtigen jungen Mann, der auch ein Betriebssystem entwickelt hatte und wurde mit ihm handelseinig: Bill Gates. Gates lizensierte sein Betriebssystem an IBM, behielt sich aber das Recht vor es weiterhin selbst verkaufen zu dürfen. So stattete IBM seine neuen PC’s mit Gates’ PC-DOS aus, während Gates’ Firma Microsoft das Programm als MS-DOS vermarktete. Der Rest ist Geschichte.

Die übrigen Teile der Dokumentation finden Sie auf der Seitenleiste von YouTube nach dem Link.

Musik

Applaus gilt bekanntlich als Brot des Künstlers. Manchmal gibt es aber auch etwas zu trinken. Wozu das führen kann, erläutert Fredl Fesl:

Freibier

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Phantomdiskussion

Politik

Die Steuern sind ein Thema dieser Tage. Steuersenkungen und Steuererhöhungen gleichermaßen. Günter Öttinger dachte laut nach über eine Erhöhung des ermäßigten Steuersatzes, begleitet von wohlwollenenden Stimmen einiger Ökonomen. Wolfgang Böhmer brachte eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes ins Spiel. Das kam nicht so gut an bei den Spitzen von CDU und CSU; denn es ist Wahlkampf. Eine Diskussion um Steuererhöhungen verbessert nicht gerade die Wahlchancen. Deshalb tritt die Union mit dem Versprechen zur Bundestagswahl an, die Einkommensteuer zu senken. So steht es im gestern beschlossenen Wahlprogramm.

Die Union hat sich eine Falle gebastelt, aus der sie nicht wieder herauskommt. Sie kann nur hoffen, dass sie wirtschaftliche Lage in den nächsten vier Jahren ihr die Einhaltung ihres Wahlversprechens ermöglicht. Zwingt eine aus dem Ruder laufende Staatsverschuldung eine unionsgeführte Bundesregierung in der nächsten Wahlperiode doch zu Steuererhöhungen, wird die Union ihre heutige Ankündigung noch teuer bezahlen müssen. Denn dann stünde sie als Partei der Steuerlüge da. Angela Merkel spielt va Banque.

Ehrlicherweise kann heute niemand sagen, was in den nächsten vier Jahren steuerpolitisch möglich bzw. notwendig ist. Die Weltwirtschaftskrise ist noch nicht ausgestanden und niemand weiß, wie lange sie andauert. Kann die Union ihr Wahlversprechen auf Grund der Umstände nicht einhalten, könnte sie dereinst der SPD auf ihrem Abwärtstrend folgen.

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Trauer um Jacko

Lokales

In der Nacht. Ich bin auf dem Weg nach Hause. Kaum 100 Meter vor meiner Wohnung steht eine brennende Kerze vor einem Baum. Als ich näher komme, sehe ich, dass ein Plakat an den Baum geheftet ist. Auf dem Boden davor steht die Kerze, daneben ein Blumengesteck, wie man es von Friedhöfen kennt. Den Inhalt des Plakats erkenne ich erst nach einiger Zeit, da die Straßenlaternen auf der anderen Straßenseite stehen. Es ist ein Poster von Michael Jackson.

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Aufgelesen: 27. Juni 2009

Empfehlungen

Ursachen

Wer wissen will, warum Arcandor vor der Insolvenz steht, findet die Gründe in diesem sehr guten Artikel der Wirtschaftswoche:

Wie Missmanagement KarstadtQuelle ruinierte
, wiwo.de vom 8. Juni 2009, Autor Henry Hielscher

Zwei Gründe sind für mich entscheidend für den Niedergang. Erstens wurde der Zusammenschluss von Karstadt und Quelle nicht wirklich vollzogen. So wurde Einkaufsmacht den Herstellern gegenüber verschenkt. Synergieeffekte blieben ungenutzt. Zweitens belasten die teueren Mietverträge für die Karstadthäuser das Unternehmen.

Ein gelingendes Leben

Glück und Erfolg im Leben. Wovon hängt das ab? Die Antwort des Psychologen Philip Zimbardo lautet: Wichtig ist, welche Rolle Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bei unseren Entscheidungen spielen.

Lesen

Einmal habe ich mir den Literaturwettbewerb in Klagenfurt via 3sat ausgiebig angetan. Das ist schon ein paar Jahre her. Jetzt halte ich mit Mühe einen Text mit anschließender Diskussion durch. Aber zum Glück gibt es Menschen mit Ausdauer, die vor Ort sind und hinterher darüber schreiben:

Andrea Diener
bachmann-wettlesen (tag 1)
bachmann-wettlesen (tag 2)

Sandra Kegel
Klagenfurter Bachmannpreis: Erster Tag
Klagenfurter Bachmannpreis: Zweiter Tag

Michael Jackson

Hysterie + Billy Jean

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Steve Jobs: Klinik bestätigt Lebertransplantation

Computer & Internet

Steve Jobs, Gründer und Chef der Firma Apple, hat im Methodist University Hospital in Memphis, Tennessee eine neue Leber erhalten. Das bestätigte die Klinik in einer offiziellen Verlautbarung mit der Erlaubnis von Steve Jobs auf ihrer Webseite. Darin heißt es:

He received a liver transplant because he was the patient with the highest MELD score (Model for End-Stage Liver Disease) of his blood type and, therefore, the sickest patient on the waiting list at the time a donor organ became available. Mr. Jobs is now recovering well and has an excellent prognosis.

(dt.: Er erhielt eine Lebertransplantation, weil er der Patient mit dem höchsten MLED-Wert (Modell für die Lebererkrankung im Endstadium) seiner Blutgruppe war und deshalb der am schwersten erkrankte Patient auf der Warteliste zu der Zeit, als eine Spenderleber verfügbar war. Herr Jobs erholt sich jetzt sehr gut und hat eine exzellente Prognose.)

Es stand also sehr schlecht um Steve Jobs. Aber die Behandlung hat vorerst ein gutes Ende genommen. Jobs hat sich einer der besten Kliniken für Lebertransplantationen in den Vereinigten Staaten anvertraut. Deren Patienten haben die besten Überlebensraten im Land, schreibt Eric Slivca von Macrumors.com.

Zur erfolgreichen Operation kann man Steve Jobs nur beglückwünschen. Aber es ist auch eine gute Nachricht für Apple, Inc. Kaum eine andere Firma lebt so vom Ansehen und der Ausstrahlung ihres Chefs. Die Präsentation eines neuen Produkts geriet mit Steve Jobs auf der Bühne immer zu einer Art Hochamt. Die Firma hat nicht nur Kunden sondern Fans. Steve Jobs wird weiter machen an der Spitze von Apple, zunächst nur in einem Umfang, den seine Kräfte zulassen.

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Notbremse

Computer & Internet, Wirtschaft & Finanzen

Das soziale Netzwerk MySpace wird zwei Drittel seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter außerhalb der USA entlassen und mindestens vier Auslandsvertretungen schließen. Das meldet TechCrunch, das eine interne E-Mail des neuen MySpace-Chefs Owen Van Natta veröffentlicht, in der dieser die geplanten Sparmaßnahmen den Beschäftigten erläutert.

Der Hauptgrund für die Streichungen sind vermutlich nicht zufriedenstellende Werbeerlöse. Wenn im nächsten Jahr ein Vertrag mit Google für die Plazierung von Werbung auf MySpace ausläuft, der nach Angaben des Guardian zur Zeit für die Hälfte der Einnahmen sorgt, wird die Lage noch schwieriger. Mit Facebook ist außerdem ein starker Konkurrent um Werbegelder auf dem Markt der social networks entstanden. (Als Myspace-Nutzer habe ich, ehrlich gesagt, bisher nur aus Versehen auf die Werbung geklickt.)

Die allgemeine Weltwirtschaftskrise, in der wir uns gerade befinden, bedroht zusätzlich die Werbeeinnahmen, wenn Werbebudgets aus Kostengründen gestrichen werden. MySpace bleibt wohl gar nichts anderes übrig, als diese Anpassungen vorzunehmen. Vom Konkurrenten Facebook weiß man nicht, wie profitabel das Unternehmen ist, da das Unternehmensergebnis nicht bekannt gegeben wird. Die Lage der social networks scheint gegenwärtig aber nicht einfach zu sein. Es wird zwar mit riesigen Nutzerzahlen geprotzt. Aber daraus resultieren zunächst einmal hohe Kosten und nicht automatisch hohe Einnahmen.

Quellen:

Breaking news: MySpace to axe 300 international staff and close at least 4 offices, TechCrunch UK vom 23. Juni 2009, Autor: Mike Butcher
MySpace to slash global workforce, guardian.co.uk vom 23. Juni 2009, Autor: Mark Sweney

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Der Hass im Netz

Computer & Internet, Politik

Facebook, MySpace, Twitter & Co. Diese Angebote des Web 2.0 sind immer auch Plattformen von Hasspredigern jeder Couleur wie Holocaustleugnern oder Unterstützern von Terrorgruppen.

Das Simon Wiesenthal Center hat eine CD-ROM zusammengestellt, die das Treiben dieser Kreise dokumentiert: Facebook, YouTube +: How Social Media Outlets Impact Digital Terrorism and Hate. Der Inhalt der CD-ROM kann als PDF von der Webseite des Centers herunter geladen werden. Das Ziel der Veröffentlichung:

The CD-ROM report, released annually, is designed to assist law enforcement, public officials, educators, parents and the news media to better grasp the scope of hate.

(dt.: “Der jährlich veröffentlichte CD-ROM-Report wird erstellt, um Strafverfolgungsbehörden, Verwaltungsbeamte, Lehrende, Eltern und Nachrichtenmedien darin zu unterstützen, das Ausmaß des Hasses zu erfassen.”)

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Verordnete Transparenz

Computer & Internet

Wenn Blogger ein Produkt in den höchsten Tönen loben, dann tun sie es manchmal, weil sie dafür bezahlt werden oder das Produkt geschenkt bekommen. In den USA scheint das eine so weit verbreitete Praxis zu sein, dass jetzt die Wettbewerbsbehörde FTC (federal trade commission) Gegenmaßnahmen plant.

Nicht immer wird die Geschäftsverbindung zwischen Blog und auftraggebender Firma für die Besucher des Blogs deutlich. Die Leser wollen unvoreingenommene Erfahrungen eines Bloggers mit einem Produkt kennen lernen, bekommen aber mehr oder weniger Werbung geliefert. Zumindest ein Hinweis, dass ein Blogger für einen Artikel entlohnt wird, würde den Besuchern helfen, die Äußerung des Blogautors besser einzuschätzen. Aber so einen Hinweis, ein disclosure, geben offensichtlich nicht alle bezahlten Blogger. Deshalb will die FTC jetzt ein disclosure auf US-Blogs zur Pflicht machen, falls ein Blogbetreiber Geld oder geldwerte Vorteile für einen Blogartikel erhält.

Die geplanten Regelungen der FTC gießen in Gesetzesform, was meiner Meinung nach selbstverständlich sein sollte. Leser, die über geschäftliche Interessen des Bloggers und deren möglichen Einfluss auf seine Meinungsäußerung im Unklaren gelassen werden, werden getäuscht. Aber die Initiative der FTC nützt auch den Blogs. Deren Reputation leidet auf Dauer, wenn man sich nicht sicher sein kann, ob die Äußerung eines Bloggers durch Bezahlung motiviert ist oder nicht.

Quellen:

FTC plans to monitor blogs for claims, payments, AP vom 21. Juni 2009, Autorin Deborah Yao
FTC to Monitor Blogger Claims and Payments, GEEKNEWS vom 21. Juni 2009

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Zeichen der Armut

Allgemeines, Wirtschaft & Finanzen

33,2 Millionen Amerikaner leben von food stamps, also Lebensmittelmarken. Der Kongress bewilligte dafür in diesem Fiskaljahr (bis 30.9.) 54 Mrd. Dollar nach 39 Mrd. Dollar im Vorjahr. Für das nächste Jahr sind 60 Mrd. Dollar veranschlagt. Ohne dies Unterstützung würden Menschen in den USA hungern.

(via Rebellen ohne Markt, Quelle: Reuters)

Und in Deutschland? Sichert hier die Sozialgesetzgebung wenigstens eine ausreichende Ernährung des ärmsten Teils der Bevölkerung? Die Antwort muss lauten: nicht vollständig, nimmt man den ‘Erfolg’ der Tafeln für Bedürftige als Zeichen (an der Wand). Die Tafeln sammeln Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder abzulaufen droht, im Einzelhandel ein und geben sie an Bedürftige weiter. Die Kunden zahlen dafür einen kleinen symbolischen Beitrag. In meiner Stadt sind zur Zeit 7 Euro für ein halbes Jahr zu zahlen. Dafür können zweimal pro Woche Lebensmittel abgeholt werden.

Die Tafeln schließen in Deutschland also eine Lücke im System der sozialen Sicherung. Ab dem 20. eines Monats wird es bei vielen finanziell eng, wie ich aus Gesprächen weiß. So mancher schiebt gegen Ende des Monats Kohldampf oder geht zu Einrichtungen wie Bahnhofsmission und Suppenküche, um etwas zu Essen zu bekommen. Auch aus eigener Erfahrung als Hartz-IV-Empfänger kann ich einiges zu diesem Thema beitragen. Vom Regelsatz kann man existieren, aber nicht leben.

Bei allen Problemen in Deutschland ist die Situation für Arme aber immer noch besser als in den USA. Insofern klagen wir auf höherem Niveau. Aber die Situation wird sich auch hier verschärfen, wenn die Wirtschaftskrise voll auf den Arbeitsmarkt durch schlägt. Ob in der näheren Zukunft die Tafeln immer ausreichende Mengen an Lebensmitteln verteilen können, erscheint mir bei weiter steigenden Kundenzahlen fraglich.

Lit.:

Die Tafeln, Präsentation (PDF)

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Aufgelesen: 20. Juni 2009

Empfehlungen

Bürger und Politik: Veränderungen

Internetsperren, der Protest dagegen im politisch aktiven Netz, die Petition der 135.000, der Beschluss des Bundestages nach einigen (kosmetischen) Änderungen: Thomas Knüwer analysiert die Änderungen in diesem Land und beschreibt mögliche Entwicklungen in der nahen Zukunft. Volksverdummung wird schwieriger werden.

Quelle:

Weshalb die Diskussion um Internet-Sperren Deutschlands Politikern (und dem Allensbach-Institut) Angst machen sollte, Indiskretion Ehrensache vom 18. Juni 2009, Autor: Thomas Knüwer

Change

Die iranische Regierung reagierte auf die jüngsten Proteste im Land mit der Behinderung ausländischer Journalisten. Trotzdem erhielt die Welt Nachrichten über die Vorgänge. Iraner sandten Kurzmitteilungen über den Dienst Twitter nach draußen. Wie Techniken des World Wide Web helfen, die Unterdrückung von Informationen in repressiven Regimen zu unterlaufen, beschreibt Clay Shirky im folgenden Vortrag.

Klickbetrug

Jeder siebte Klick auf eine Anzeige im World Wide Web erfolgt nicht aus Interesse an der werbenden Firma, sondern um Werbeeinnahmen für die Seitenbetreiber zu erzeugen. Mcrosoft geht jetzt gerichtlich gegen eine Gruppe von Klickbetrügern vor, die ihr Geschäft in großem Stil betrieben haben, berichtet die New York Times.

Quelle:

Microsoft Sues Three in Click-Fraud Scheme, New York Times vom 15. Juni 2009, Autorin: Stephanie Clifford

Das Ende war nah?

Neue Forschungsergebnisse stützen die These, dass die Menschen vor 72000 Jahren nur knapp ihrer Ausrottung entgangen sind, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Damals ist der Vulkan Toba in Indonesien ausgebrochen.

Quelle:

Die größte Krise der Menschheit, sueddeutsche.de vom 16. Juni 2009, Autor: Axel Bojanowski

Musik

Leonard Cohen – Suzanne

Interview des Kandischen Senders CBC mit Leonard Cohen in seinem Haus

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